Warum „Ordnerstruktur“ der unsichtbare Erfolgsfaktor ist
Die meisten Heimserver scheitern nicht an Docker, nicht an Hardware und auch nicht an „zu wenig Tools“.
Sie scheitern an einem simplen Problem: Alles liegt irgendwo.
Und dann passiert das Unvermeidliche:
ein Update bricht etwas
du findest Konfigs nicht mehr
Backups sind unvollständig
Rechte werden zum Albtraum
Die Lösung ist nicht „noch ein Tool“.
Die Lösung ist ein Standard.
Wenn du dir nur eine Regel merkst, dann diese:
Daten sind Daten.
Dienste sind Dienste.
Backups sind Backups.
Das klingt banal – ist aber der Unterschied zwischen „läuft“ und „läuft dauerhaft“.
Hier ist eine Struktur, die sich in der Praxis bewährt hat – egal ob Raspberry Pi, Mini-PC oder Heimserver:
/srv
/docker
/<service1>
docker-compose.yml
/config
/data (falls nötig)
/<service2>
docker-compose.yml
/config
/data
/data
/files
/media
/wiki
/projects
/backup
/daily
/weekly
/monthly
/srv/docker
Alles, was „Service“ ist: Compose-Dateien, Reverse Proxy, App-Konfigs, Container-Stacks.
/data
Alles, was dein Content ist: Dokumente, Medien, Wiki-Daten, Projekte.
/backup
Backups – getrennt von allem, was live arbeitet.
1) Updates werden ungefährlich
Du kannst Docker-Stacks neu ziehen oder Container austauschen – deine Daten bleiben sauber getrennt.
2) Migration wird planbar
Neue SSD? Neuer Server?
Du weißt genau: /srv + /data sichern, zurückspielen, fertig.
3) Backups werden vollständig
Du sicherst nicht „irgendwas“, sondern gezielt die wichtigen Bereiche:
Konfigurationen (für Wiederaufbau)
Daten (für Inhalte)
optional Datenbanken/Volumes
Alles landet irgendwo in:
/home/pi/...
/var/lib/...
zufälligen Docker-Volumes ohne Plan
Das Problem ist nicht, dass das „falsch“ ist.
Das Problem ist: Du findest es später nicht mehr zuverlässig wieder.
BTN bedeutet: Du kannst dein System erklären. Auch nach 6 Monaten.
Für jeden Docker-Service gilt:
/srv/docker/<service>/
docker-compose.yml
/config
/data
Regel: Alles, was du manuell anfassen würdest (Configs), liegt in /config.
Alles, was Nutzdaten sind, liegt in /data oder (noch besser) direkt unter /data/<bereich>.
Wenn du alle 5 Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, bist du sehr gut aufgestellt:
Weiß ich, wo meine Docker-Compose-Dateien liegen?
Weiß ich, wo meine wichtigsten Nutzdaten liegen?
Kann ich ein Backup ziehen, ohne lange zu suchen?
Kann ich einen Service neu aufsetzen, ohne Daten zu verlieren?
Kann ich das Setup jemandem erklären?
Diese Struktur ist keine Deko.
Sie ist das Fundament dafür, dass du später:
schneller erweiterst
einfacher sicherst
besser wiederherstellst
ruhiger schläfst
Better-than-NAS. Stabil. Wartbar. Dein System.

Olaf Droste
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